Am Heinrich Sigmund Gymnasium fand ein Selbstverteidigungskurs für Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren statt. Der Kurs umfasste mehrere Einheiten mit einer Gesamtdauer von mehreren Unterrichtsstunden und wurde altersgerecht sowie praxisnah gestaltet.

Ziel des Kurses war es, das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken und ihnen Werkzeuge zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung zu vermitteln. Ein zentraler Bestandteil war das Konfrontationstraining, bei dem die Mädchen lernten, klare Grenzen zu setzen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Verständnis von Gewalt: Wie entsteht sie, wie eskalieren Situationen und wie kann man frühzeitig reagieren oder deeskalieren? In Rollenspielen wurden realistische Alltagssituationen geübt, um Handlungssicherheit zu gewinnen. Dabei lernten die Teilnehmerinnen auch viel über Körpersprache, Haltung, Blickkontakt und Stimme und deren Wirkung auf andere.

Zusätzlich wurden einfache und effektive Selbstverteidigungstechniken vermittelt, die ohne große Kraftanstrengung funktionieren und speziell auf den Alltag abgestimmt sind. Diese Techniken wurden mehrfach praktisch geübt.

Der Kurs war sehr aktiv gestaltet: Es wurde viel gespielt, geschrien, gelacht und bewegt. Gleichzeitig wurde großer Wert auf Sicherheit im Raum gelegt. Regelmäßige Pausen sowie die Möglichkeit, bei Bedarf kurz rauszugehen, sorgten dafür, dass sich alle Teilnehmerinnen wohl und sicher fühlten.

Insgesamt bot der Selbstverteidigungskurs den Mädchen wichtige Impulse für mehr Selbstvertrauen, Handlungssicherheit und ein gestärktes Auftreten im Alltag.